Lungenerkrankungen können sich auf verschiedene Art und Weise erkennbar machen.

Husten, Auswurf,  Fieber,  Atemnot, Druckgefühl bzw. Schmerzen im Brustkorbbereich aber auch Atemgeräusche und eine verminderte Leistungsfähigkeit sind die häufigsten Symptome.

Verursacht werden diese Beschwerden durch Asthma, COPD, Allergien,  Lungenentzündungen, Bindegewebserkrankungen, Tumoren  und vieles mehr. Diese können akut, aber auch schleichend chronisch und in jedem Alter (vom Säugling bis zum Greisen) auftreten. Es ist wichtig die Ursache dieser Symptome genau zu ergründen, um auch eine zielführende Therapie einleiten zu können.

Zu diesem Zweck sind  unterschiedliche Untersuchungen notwendig. Nur dadurch ist eine exakte Diagnostik möglich.

Durchleuchtung

Mittels einer Durchleuchtung ist es möglich - zusätzlich zum Röntgen - bewegte Bilder live zu betrachten. Damit können Atem-und Zwerchfellbewegungen unmittelbar begutachtet werden. Aber auch Veränderungen des Lungengewebes (Lungenentzündungen) und des Rippenfells ( z.B. Ergüsse bei einer Rippenfellentzündung) können dadurch diagnostiziert werden.

Lungenfunktion

Atemnot kann durch verengte Bronchien (z.B. Asthma), durch vermindertes oder vergrößertes Lungenvolumen bedingt sein. Daher ist es notwendig sowohl Bronchien als auch das Gesamtvolumen der Lunge zu vermessen. Dies ist durch eine Lungenfunktionsuntersuchung möglich.

Blutgas

Als Auswirkung einer Lungenerkrankung kann eine verminderte Sauerstoffversorgung entstehen. Eine exakte Bestimmung des Sauerstoff-, Kohlendioxidgehaltes wie auch des PH-Wertes im Blut ist nur durch eine Blutuntersuchung möglich. Dabei werden in der Ordination wenige Tropfen Blut, meistens vom Ohrläppchen, entnommen.