Körperliche Leistungsfähigkeit ist das Ergebnis von vielen Komponenten des Körpers.

Lunge, Herz-Kreislauf, Muskeln aber auch Stoffwechsel und der gerade vorhandene Trainingszustand beeinflussen die Leistungsfähigkeit. Viele Erkrankungen bewirken eine langsam zunehmende Minderung der Leistungsfähigkeit und in der Folge körperlichen Abbau. Dies resultiert in weiter auftretenden Beschwerden bzw. Erkrankungen und damit zusätzlicher Medikamenteneinnahme. Daher ist es sinnvoll die Leistungsfähigkeit so gut wie möglich zu erhalten und ein regelmäßiges körperliches Training durchzuführen. Das körperliches Training muss individuell angepasst werden, um es auch effektiv werden zu lassen.

Nicht nur für Porfisportler sondern auch für Hobbysportler ist es oft interessant, ob ihr Leistungszustand den tatsächlich absolvierten Trainingseinheiten entspricht, oder ob sich möglicherweise  Trainingsfehler eingeschlichen haben.

Eine entsprechende Diagnostik kann in Form einer Ergospirometrie durchgeführt werden.

Fahrradergospirometrie

Die Leistungsdiagnostik am Fahrradergometer beinhaltet EKG, Blutdruckmessung, Blutgasbestimmungen, Atemgasmessungen, Lungenfunktionsmessungen während der Belastung sowie Lungenfunktionsanalysen vor bzw. ca. 10 – 20 Minuten nach der Belastungsphase. Zusätzlich werden bei Bedarf Laktatmessungen durchgeführt.

Die Belastung wird stufenweise gesteigert bis hin zur maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit.

Laufbandergospirometrie

Es werden prinzipiell die gleichen Messwerte wie bei der Fahrradergometrie bestimmt. Zusätzlich besteht auch eine Minimalvariante für Verlaufsuntersuchungen mit reiner Herzfrequenz- und Laktatbestimmung.

Am Laufband wird ausgehend von einer anfänglichen Lauf- oder Gehgeschwind stufenweise sowohl die Geschwindigkeit als auch der Wiederstand des Laufbandes gesteigert.

Bei Leistungsuntersuchungen

ist es empfehlenswert am gleichen Tag normale Mahlzeiten zu sich zu nehmen, aber 2 Stunden zuvor nichts mehr zu essen. Zudem besteht eine Duschmöglichkeit in der Ordination.